Im Vergleich zur herkömmlichen CD ergibt sich die erheblich größere Speicherkapazität der DV, weil die Datenspuren mit ihren Vertiefungen schmaler und enger nebeneinander gereiht sind als auf einer CD. Des weiteren sind die möglichen Vertiefungslängen kleiner. Das bedeutet, dass auf weniger Raum mehr Daten gespeichert werden können.
Für folgende drei Verwendungszwecke werden DVDs hauptsächlich eingesetzt und dafür wurden jeweils eigene DVD-Formate mit speziellen Datenstrukturen geschaffen. Die DVD-Video ermöglicht die Wiedergabe von Bewegtbildern und Ton mit DVD-Video-fähigen Abspielgeräten. Für Standbilder und Ton in sehr hoher Qualität wurde die DVD-Audio entwickelt.
Die DVD-ROM ist die weitverbreiteste DVD-Art und steht für Digital Versatile Disc. Sie ähnelt im Durchmesser der CD-ROM, bietet aber eine bis zu 24x größere Speicherkapazität als DVD-18 als die Standard-CD-ROM mit 700 MB. Die DVD-18 ist ein Exot unter den DVD-Arten und lässt sich auf der Vorder- und Rückseite jeweils doppelschichtig beschreiben.
Dual-Layer- oder Double-Layer-DVD-Rohlinge besitzen zwei Datenschichten pro Seite und haben eine Speicherkapazität von 8,5 GB. DVD-Spielfilme oder Computerspiele werden hauptsächlich in diesem Format gekauft. Bei Spielfilmen kann es bei der Wiedergabe zu einem kurzen Standbild kommen, wenn der Laser die andere Schicht der doppelschichtigen DVD erfasst.
Langfristig gesehen wird die DVD von der BD (Blu-ray Disc) ersetzt werden, die standardmäßig momentan eine Speicherkapazität von bis zu 50 GB bietet.